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Wassily Kandinsky (Moskau 1866 - 1944 Neuilly-sur-Seine)
Akzent in Rosa, 1926
Öl auf Leinwand, 100,5 x 80,5 cm
Musée national d'art moderne, Centre Pompidou
Donation Nina Kandinsky 1976
© VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Foto: bpk / Paris, Centre Pompidou-CNAC-MNAM / Philippe Migeat
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| Wassily Kandinsky widmete sich in seinem Werk den Wirkungen von Form und Farbe. Aus dem endlosen kosmischen Kräftespiel leitete er eine »innere Notwendigkeit« künstlerischer Gestaltung ab. Von 1922 bis 1932 lebte und arbeitete Kandinsky in Mitteldeutschland, als Meister am Bauhaus in Weimar und Dessau. |
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Im Juni 1926, ein Jahr nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau, zogen die Kandinskys in eines von Gropius neugebauten Meisterhäusern. Kandinsky orientierte sich im Vergleich zu den anderen Bauhaus-Meistern bei der Ausgestaltung seiner Räumlichkeiten nur bedingt am puristischen Konzept des Neuen Bauens. Rosa-, Gelb-, Grautöne und Nuancen von Schwarz bestimmen den unteren Hausbereich. Besonders außergewöhnlich sind die »Goldnische« und die Blattgoldauflagen auf den Blendrahmen der Türen und Fenster im Wohnzimmer. Es kommt eine Farbigkeit zum Tragen, die sich in Arbeiten der Dessauer Zeit erkennen lässt, wobei aber vermutlich kein unmittelbarer Zusammenhang zu den Bildfindungen besteht. Dennoch erschließt sich ein künstlerisches Universum.
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Motivvorschlag:
Meisterhaus Kandinsky-Klee Dessau
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